utopia – 44: und oder oder?

[Dieser Beitrag gehört zum Roman „Utopia“. Der Roman erscheint im Blog in loser Reihenfolge. Der Beginn findet sich hier.]

„ Nach dem Zusammenbruch der Einzellungsgesellschaft habe ich neuen Mut geschöpft. Wir hatten jetzt mehr Freiheiten. Die Bunker wurden nicht mehr überwacht. Und das System nicht mehr. Ich konnte mich ungestört in VR einhacken und ich habe für Noë eine neue Realität kreiert, in der ich ihr mehr und mehr von der Wirklichkeit erzählen konnte.

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utopia – 43: die zeit, in der das wünschen wieder hilft

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wünsch dir was. wünsch dir was. ich wünsch dir was. ich wünsch mir was. was wünsch ich mir.
gut über böse? gelenktes schicksal? ewigkeit? vergebung? gleichberechtigung? gerechtigkeit? friede? freundschaft? liebe? dass die sonne sich um uns dreht?
wünsch dir was. wünsch dir was. wünsch dir was.

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utopia – 42: wenn ein stern aufgeht

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„ Grossmutter? Wie hast du von ihrem Tod erfahren? Warum wusstest du, das Noë nicht tot ist?
„ Es war ganz schwierig… Die Regierungen steckten ja auch mit drin und darum gab es offiziell keine Informationen dazu. Man konnte nicht gegen die Einzellungsgesellschaft vorgehen. Und man konnte auch nicht offen recherchieren. Damit machte man sich sofort verdächtig. Und die Regierungen waren sehr auf der Hut.

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utopia – 41: das astloch der zeit

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wie lange schon, wie lange liege ich hier. starre an den immer gleichen punkt. die zeit scheint still gestanden. wie lange schon. und du? in stein gemeisselt, in holz gewachsen. vor langer zeit. astloch in der decke. gehst nie weg. und trotzdem frage ich mich, warst du schon immer da? habe ich schon einmal über dich nachgedacht? und mit was für einem ergebnis? meine gedanken kreisen, kreisen um immer dieselben fragen. kreisen immer wieder um dich. und darum, wie lange ich hier schon liege. wie lange ich schon über dich nachdenke. und über mich.

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utopia — 40: elemente duellieren sich

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wellenartige geräusche, rollen an, werden immer stärker, reissend, und reissen dann ab. stille. dann rollen wie wieder heran. manchmal knallt es oder es rattert, wenn etwas mit dem wind mitgerissen, sich über den boden bewegt oder der hauswand entlang. knistern, wenn die blätter der bäume aneinander reiben.

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utopia – 38: who ever promised you a rosegarden

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Noë weiss schon, dass sie den Rosengarten nur finden, nicht aber suchen kann. Und so macht sie sich auf eine längere Wanderung durch das Treppenlabyrinth gefasst, als sie ihr Zimmer aufs Neue verlässt um sich wieder mit Mat zu treffen. Und wirklich: Irgendwann findet sie den Rosengarten automatisch – oder er sie.

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utopia – 37: tee mit dem märzhas

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Noë hat sich ganz fest in ihre Kuscheldecke eingewickelt und ist dann sehr schnell eingeschlafen, überwältigt von all den neuen Eindrücken, die sie draussen gewonnen hat. Jetzt wacht sie auf, erleichtert, dass sie wieder zurück in ihren eigenen vier Wänden ist und gleichzeitig neugierig und erwartungsvoll.

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utopia – 36: wenn das meer gefährlich rauscht

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Noë fühlt sich ausgeruht und wieder bei Kräften. Sie denkt über ihre Begegnung mit Mat nach. Er kommt ihr vertraut vor. Aber noch immer kann sie sich nicht erinnern, ihn schon einmal getroffen zu haben. Dann denkt sie an den Rosengarten, seine friedliche Ruhe, die er in ihr ausgelöst hat.

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utopia – 35: wo der holunder wächst

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Noë steht in einem wunderbar ruhigen, beruhigenden Garten. Um sie herum ist es grün und bunt. Ein Meer von Rosen rankt sich um Gitter und Gatter und an anderen Pflanzen hoch. Und es duftet sanft. Sie spitzt die Ohren und hört Vögel zwitschern und irgendwo plätschert Wasser. Es riecht frisch und so fühlt sie sich auch: Erfrischt und ruhig und entspannt.

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